· 

3 Tipps für eine schnellere Rundenzeit

Wie schaffst du es, deine Rundenzeiten zu verbessern? Viele von euch haben uns die Situation geschildert, dass sie schon bis zu einem gewissen Zeitenniveau kommen, dann aber "festhängen". Folgende Tipps sollen dir dabei helfen, bei deinen nächsten Trainings daran zu feilen:

Tipp #1: Schaue nicht auf die Rundenzeit!

Das kommt nun vermutlich überraschend, ist aber der wichtigste Tipp überhaupt. Wenn du dich zu sehr auf die Rundenzeit konzentrierst und ständig schaust, wie schnell du bist, wirst du dazu tendieren, in "alte" Muster zurück zu fallen und so zu fahren, wie du immer schon gefahren bist.

 

Ähnlich verhält es sich, wenn du im Rennen unter Druck gerätst - auch dort tendieren viele Fahrer dazu, sich nervös machen zu lassen. Egal, ob der Druck nun durch einen Gegner ausgeübt wird oder du dich selber unter Druck setzt, weil du unbedingt schneller fahren möchtest: Wenn wir Menschen uns bedroht fühlenverlässt sich unser Organismus auf Urinstinkte - siehe dazu auch unser Blogartikel zum Thema "Mentale Stärke" - die dem Wunsch, sich neue Verhaltensmuster anzueignen um schneller zu fahren, völlig entgegen stehen. Ignoriere daher deine Rundenzeit komplett, um eben diesen Druck von dir zu nehmen. Wenn du die nachfolgenden Tipps befolgst, verbesserst du deine Rundenzeit von ganz alleine!

Tipp #2: Fahr' so langsam, dass du dein Gefährt jederZeit unter Kontrolle hast!

Auch bei diesem Tipp wirst du dich fragen, ob der Schreiber dieses Artikels noch alle Latten am Zaun hat ;-)  Langsam fahren? Ja, du hast richtig gelesen. Dahinter verbirgt sich, dass du dich dem Limit des Fahrzeugs "von unten" annähern solltest und nicht "von oben".

 

"Von unten" bedeutet, dass du das Gefühl hast, dein Fahrzeug jederzeit unter Kontrolle gehabt zu haben und an einigen Stellen des Kurses noch schneller hättest fahren können. "Von oben" bedeutet, dass dein Fahrzeug ab und zu ins Rutschen gerät, weil du zu schnell unterwegs bist. Wenn du dich dem Limit von oben näherst, fährst du in einige Kurven zu schnell hinein und riskierst einen Rutscher, Abflug, Bremsplatten oder ähnliches. Außerdem fehlt dir das richtige Gefühl für dein Fahrzeug in dieser Kurve, da du es ja kurzzeitig verloren hast. Einfacher ist es, zunächst bewusst zu langsam zu fahren, jederzeit die volle Kontrolle zu haben, immer die Ideallinie perfekt zu treffen, das Fahrzeug zu spüren und dann peu a peu das Tempo zu erhöhen. So näherst du dich dem Limit sicherer und entwickelst schneller ein Gefühl für das absolute Limit.

Tipp #3: Nimm dir nur einzelne Kurven vor!

Fokussiere dich pro Trainingsturn immer nur auf eine Kurve bzw. Kurvenkombination. Versuche, diese Kurve Runde für Runde perfekt zu treffen! Hintergrund ist, dass du vermutlich nicht alle Verbesserungen für alle Kurven der Strecke gleichzeitig im Kopf haben und umsetzen kannst. Gehe lieber Schritt für Schritt vor. Im ersten Turn nimmst du dir die erste Kurve vor, im zweiten Turn die zweite Kurve usw. So kannst du dich zu 100% auf die Verbesserungen konzentrieren und die Runde Stück für Stück zusammensetzen. In der Folge wird sich auch deine Rundenzeit verbessern. Wichtig hierbei ist auch Tipp #1: Während dieser Trainingsturns darfst du auf keinen Fall auf die Rundenzeiten schauen! Konzentriere dich darauf, die eine Kurve perfekt zu fahren - nicht die ganze Runde.

Fazit

Wenn du diese 3 Tipps diszipliniert befolgst und im Training anwendest, wird sich deine Rundenzeit zwangsläufig verbessern. Setz dich nicht unter Druck, fahre so, dass du jederzeit die Kontrolle über dein Fahrzeug hast und trainiere Kurve für Kurve!

 

Wir wünschen dir in jedem Fall viel Erfolg bei deinen nächsten Runden!

Kommentar schreiben

Kommentare: 0